Wingmen Experts

Solution Architecture für B2B-Unternehmen

Systeme, Daten und Prozesse so verbinden, dass der Betrieb den realen Ablauf trägt — nicht Excel und Workarounds.

Wingmen strukturiert CRM, ERP, Integrationen und Automatisierung entlang des Geschäftsprozesses und übersetzt zwischen Fachbereich und Technik.

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WENN DIE SYSTEMLANDSCHAFT MIT DEM GESCHÄFT NICHT MEHR MITHÄLT

Mehr Kunden, mehr Teams, mehr Prozesse und mehr Tools erhöhen die Anforderungen an die technische Architektur.

Viele Unternehmen reagieren darauf schrittweise: ein neues CRM-Modul, eine zusätzliche Integration, ein Automatisierungstool, ein weiteres Reporting-System. Lokal funktioniert jede Entscheidung zunächst. Im Gesamtbild entsteht jedoch eine Architektur, die immer schwerer steuerbar wird.

Typische Symptome:

CRM, ERP, Reporting und operative Systeme zeigen unterschiedliche Datenstände.
Informationen werden mehrfach gepflegt oder manuell übertragen.
Integrationen brechen regelmäßig oder benötigen ständige Sonderbehandlung.
Mitarbeiter arbeiten außerhalb der vorgesehenen Systeme, weil Prozesse dort nicht sauber abgebildet sind.
Excel, E-Mail und Copy-paste überbrücken System- und Prozesslücken.
Automationen funktionieren nur unter Idealbedingungen und erzeugen bei Ausnahmen manuelle Nacharbeit.
Niemand kann eindeutig sagen, welches System für welche Daten oder Prozessschritte führend ist.
Kleine Änderungen an einem System haben unerwartete Auswirkungen auf andere Bereiche.
Reporting basiert auf nachträglicher Datenbereinigung statt auf verlässlichen operativen Daten.
Neue AI- oder Automationsprojekte scheitern an uneinheitlichen Prozessen, Daten und Schnittstellen – oder daran, dass zentrale Legacy-Systeme technisch nicht für neue Anforderungen ausgelegt sind.

Das Problem ist dann nicht die Anzahl der Tools. Das Problem ist, dass die Systemlandschaft keinem klaren Architekturmodell folgt.

WAS WINGMEN UNTER SOLUTION ARCHITECTURE VERSTEHT

Solution Architecture übersetzt fachliche Anforderungen und Geschäftsprozesse in eine belastbare technische Struktur.

Dabei geht es nicht zuerst um Produkte oder Hersteller. Entscheidend ist, wie Prozesse, Daten und Systeme zusammenspielen sollen.

Typische Fragen sind:

Welcher Geschäftsprozess muss technisch unterstützt werden?
Welche Systeme übernehmen welche Verantwortung?
Wo liegen die führenden Daten?
Welche Informationen müssen zwischen Systemen ausgetauscht werden?
Welche Schnittstellen sind notwendig?
Welche Prozesse sollten automatisiert werden – und welche bewusst nicht?
Welche Ausnahmen müssen technisch berücksichtigt werden?
Welche Abhängigkeiten entstehen zwischen CRM, ERP, Reporting und operativen Systemen?
Wie werden Sicherheit, Datenschutz, Governance und Nachvollziehbarkeit berücksichtigt?
Wie bleibt die Architektur erweiterbar, ohne bei jeder Änderung komplexer zu werden?

Ziel ist eine Systemarchitektur, die den Geschäftsprozess unterstützt – statt Mitarbeiter dazu zu zwingen, technische Lücken manuell zu kompensieren.

DIE SECHS HÄUFIGSTEN SOLUTION-ARCHITECTURE-PROBLEME

1. Systeme sind vorhanden, aber nicht wirklich integriert

CRM, ERP, Reporting, DMS, Marketing-Tools oder operative Anwendungen existieren bereits. Die Verbindungen dazwischen sind jedoch lückenhaft oder historisch gewachsen.

Typische Anzeichen:

Daten werden manuell übertragen.
Gleiche Informationen existieren in mehreren Systemen.
Integrationen decken nur Standardfälle ab.
Fehler werden erst entdeckt, wenn ein Folgeprozess nicht funktioniert.

Folge:

Mitarbeiter werden zur manuellen Integrationsschicht zwischen Systemen.

2. Es gibt keine klare Daten- und Systemverantwortung

Technische Probleme entstehen häufig, weil nicht definiert ist, welches System für welche Information führend ist.

Typische Anzeichen:

CRM und ERP widersprechen sich.
Reports verwenden unterschiedliche Definitionen.
Stammdaten werden mehrfach gepflegt.
Änderungen werden in einem System vorgenommen, aber nicht zuverlässig weitergegeben.

Folge:

Datenqualität wird zu einer permanenten operativen Aufgabe.

3. Integrationen sind fragil und teuer zu warten

Punkt-zu-Punkt-Integrationen entstehen oft nacheinander und ohne gemeinsame Architektur.

Typische Anzeichen:

Eine API-Änderung erzeugt Fehler in mehreren Prozessen.
Einzelne Integrationen kennt nur eine Person oder ein externer Dienstleister.
Monitoring und Fehlerbehandlung fehlen.
Sonderfälle werden manuell nachbearbeitet.

Folge:

Die technische Altlast wächst und jede weitere Änderung wird langsamer und riskanter.

4. Prozesse werden an Tools angepasst statt umgekehrt

Ein System wird eingeführt und der Geschäftsprozess anschließend an dessen Standardlogik angepasst – auch wenn diese nicht zur operativen Realität passt.

Typische Anzeichen:

Mitarbeiter führen parallele Excel-Listen.
Pflichtfelder werden formal ausgefüllt, enthalten aber keine verlässlichen Informationen.
Workflows werden umgangen.
Systemlogik und tatsächlicher Arbeitsablauf unterscheiden sich deutlich.

Folge:

Die Software ist offiziell eingeführt, der operative Prozess findet aber teilweise außerhalb davon statt.

5. Automatisierung wird auf instabile Prozesse gesetzt

Automatisierung kann einen guten Prozess beschleunigen. Sie kann aber auch einen schlechten Prozess schneller und schwerer durchschaubar machen.

Typische Anzeichen:

Workflows erzeugen unerwartete Seiteneffekte.
Ausnahmen führen zu manueller Fehlerkorrektur.
Daten fehlen oder sind inkonsistent.
AI- oder Agenten-Projekte benötigen mehr manuelle Kontrolle als erwartet.

Folge:

Automatisierung reduziert die Arbeit nicht zuverlässig und erzeugt neue Abhängigkeiten.

6. Legacy-Systeme sind geschäftskritisch, aber nicht mehr ausreichend erweiterbar

Viele Unternehmen arbeiten mit Legacy-Software, die über Jahre zu einem festen Bestandteil der operativen Prozesse geworden ist. Diese Systeme sind oft geschäftskritisch und können nicht einfach ersetzt werden. Gleichzeitig wachsen neue Anforderungen schneller als ihre ursprüngliche Architektur: neue Geschäftsfelder, APIs, Automatisierung, AI oder Agents müssen an Systeme angebunden werden, die dafür nie vorgesehen waren.

Typische Anzeichen:

Kernsysteme funktionieren stabil für bestehende Prozesse, lassen sich aber nur schwer erweitern.
Neue Anforderungen werden über zusätzliche Tools, Exporte oder Workarounds angebunden.
APIs fehlen, sind eingeschränkt oder decken neue Anwendungsfälle nicht ab.
AI- oder Agenten-Anwendungen können nicht sauber auf relevante Daten und Funktionen zugreifen.

Folge:

Das Unternehmen muss zwischen Stabilität und Veränderung vermitteln. Ohne klare Solution Architecture wächst eine Integrations- und Erweiterungsschicht rund um das Legacy-System, die zunehmend komplex und teuer wird.

WANN SOLUTION ARCHITECTURE BESONDERS RELEVANT WIRD

Solution Architecture wird besonders wichtig, wenn:

CRM oder ERP neu eingeführt oder grundlegend überarbeitet wird.
mehrere Systeme miteinander integriert werden müssen.
ein Unternehmen nach Wachstum oder Akquisitionen unterschiedliche Systemlandschaften zusammenführen muss.
manuelle Workarounds und Datentransfers zunehmen.
Reporting und operative Systeme unterschiedliche Zahlen liefern.
Prozessautomatisierung ausgebaut werden soll.
AI oder agentenbasierte Anwendungen auf operative Prozesse und bestehende Unternehmenssysteme zugreifen sollen.
bestehende Integrationen instabil oder teuer zu warten sind.
neue Geschäftsfelder, Produkte oder Vertriebskanäle zusätzliche Systemanforderungen erzeugen, die bestehende Legacy-Software nicht ohne Weiteres unterstützt.
internationale und DACH-Prozesse in einer gemeinsamen Architektur abgebildet werden müssen.

WIE WINGMEN SOLUTION ARCHITECTURE AUFBAUT

1. Geschäftsprozess verstehen

Wingmen beginnt nicht mit dem Tool, sondern mit dem tatsächlichen Ablauf.

Wingmen klärt:

Welche Aufgabe soll der Prozess erfüllen?
Welche Rollen arbeiten daran?
Welche Informationen werden benötigt?
Welche Entscheidungen werden getroffen?
Wo entstehen Übergaben und Ausnahmen?
Welche Systeme sind heute beteiligt?

2. Ist-Architektur und technische Altlasten sichtbar machen

Wingmen betrachtet unter anderem:

• CRM

• ERP

Reporting / BI
DMS und operative Anwendungen
APIs und Integrationen
Automationsplattformen
Datenflüsse
manuelle Workarounds
Berechtigungen, Governance und Verantwortlichkeiten

Dabei geht es nicht nur darum, welche Systeme vorhanden sind, sondern wie sie tatsächlich miteinander arbeiten.

3. Zielarchitektur definieren

Die Zielarchitektur beschreibt:

Systemrollen und Systemgrenzen
führende Datenquellen
Datenflüsse
Integrationsmuster
Prozess- und Workflow-Logik
Fehler- und Ausnahmebehandlung
Automationspotenzial
Governance und Verantwortlichkeiten
Sicherheits- und Datenschutzanforderungen
technische Erweiterbarkeit und Legacy-Modernisierung ohne unnötigen Systemersatz

4. Umsetzung priorisieren

Nicht jede technische Altlast muss sofort beseitigt werden.

Wingmen priorisiert nach Business Impact, Risiko und Abhängigkeiten. Dadurch entsteht eine umsetzbare Roadmap statt eines theoretischen Architekturmodells.

5. Umsetzung begleiten oder realisieren

Je nach Scope kann Wingmen Experts die Umsetzung fachlich und technisch begleiten oder selbst realisieren, zum Beispiel:

CRM-Struktur und Datenmodell
API-Integrationen
CRM-ERP-Integration
Workflow-Automation
Datenflüsse und Reporting
Prozessdigitalisierung
technische Spezifikation und Vendor-Steuerung
Architektur- und Implementierungsreviews

SOLUTION ARCHITECTURE UND REVENUE ARCHITECTURE

Revenue Architecture beantwortet, wie der kommerzielle Prozess funktionieren soll.

Solution Architecture beantwortet, wie Systeme, Daten und Schnittstellen diesen Prozess technisch unterstützen.

Beide Ebenen gehören zusammen. Ein sauberer Vertriebsprozess bringt wenig, wenn CRM, Reporting und ERP widersprüchliche Informationen liefern. Eine technisch perfekte Integration bringt wenig, wenn der zugrunde liegende Prozess oder die Ownership unklar ist.

Wingmen Experts verbindet deshalb Geschäftsprozess und technische Architektur, wenn ein Problem beide Ebenen betrifft.

SOLUTION ARCHITECTURE IST NICHT „MEHR SOFTWARE“

Ein zusätzliches Tool kann sinnvoll sein. Es ist aber keine Architekturentscheidung an sich.

Eine belastbare Architektur kann genauso bedeuten:

ein System abzuschalten,
Datenverantwortung zu klären,
einen Workflow zu vereinfachen,
eine Integration neu zu strukturieren,
manuelle Schritte bewusst beizubehalten,
oder vorhandene Systeme besser zu nutzen.

Die Frage lautet nicht: Welches Tool können wir noch einführen?

Die Frage lautet: Welche technische Struktur unterstützt den Geschäftsprozess mit möglichst wenig unnötiger Komplexität?

WAS SICH VERBESSERN SOLL

Eine gute Solution Architecture soll konkrete operative Verbesserungen erzeugen:

weniger manuelle Datentransfers
weniger widersprüchliche Daten
stabilere Integrationen
klarere System- und Datenverantwortung
weniger Excel- und Copy-paste-Workarounds
bessere Nachvollziehbarkeit von Fehlern und Datenflüssen
niedrigere technische Wartungs- und Koordinationslast
belastbarere Basis für Automatisierung und AI
schnellere Änderungen bei neuen Geschäftsanforderungen, ohne geschäftskritische Legacy-Systeme unnötig ersetzen zu müssen
bessere Verbindung zwischen Business, Operations und IT

FÜR WEN DIE SEITE RELEVANT IST

Solution Architecture ist besonders relevant für etablierte B2B-Unternehmen, bei denen Geschäftsprozesse bereits mehrere Systeme und Funktionen verbinden.

Typischer Fit:

CRM, ERP oder mehrere operative Systeme vorhanden
gewachsene Integrationen und Automationen
wiederkehrende manuelle Workarounds
hoher Abstimmungsbedarf zwischen Fachbereich und IT
Systemänderungen haben Auswirkungen auf mehrere Teams
Prozesse lassen sich nicht sauber in einem einzelnen Standardtool abbilden
Automatisierung oder AI soll auf eine belastbare technische Grundlage gesetzt werden

Typische Ansprechpartner:

Geschäftsführung
COO / Operations
CRO / Revenue Operations
IT-Leitung / CTO
Solution / Enterprise Architecture
Projekt- oder Transformationsleitung

REFERENZEN & ERFAHRUNG

Business-, Produkt- und Technologiearchitektur

Financialbot

Management, Produkt und Engineering in einer Plattformarchitektur für datengetriebene Anwendungsfälle in ABM, Vertriebsintelligenz und Recruiting. Björn Wesarg verantwortete die Übersetzung zwischen geschäftlichen Anforderungen, Produktlogik und technischer Architektur.

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Apothekengruppe im Bergischen Land

Rund 500 Dokumente pro Tag, rund 40 Nutzer, rund 3,5 FTE weniger manueller Aufwand. Ein gewachsener Hochvolumenprozess, integriert in die bestehende Systemlandschaft.

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